
Unknown artist
Das hochformatige Gemälde von Otto Peters zeigt den Blick von einer erhöhten Position auf den Giebel eines schlichten Fachwerkhauses, vor dem sich ein verwilderter Garten mit Büschen und Kräutern befindet. Bäume hinterfragen die Silhouette des Hauses, so dass sich insgesamt der Eindruck einer ländlichen Szenerie ergibt. Das Haus ist annähernd bildparallel angeordnet. Sein Dach, das in der eher flachen Form an Schweizerhäuser erinnert, bedeckt ein Erd- sowie ein Dachgeschoss, über dem sich eine Luke in einen niedrigen Boden öffnet. Auf der rechten Seite ist das Dach weiter hinuntergezogen. Hier ist eine Art Schuppen vor das Haus gesetzt, der vom linken Bildrand angeschnitten wird. Bunt bestückte Wäscheleinen sind zu beiden Seiten zwischen Haus und den davor angeordneten Bäumen gespannt. Vor der geöffneten Tür sitzt, von zwei Büschen eingefasst, eine Frau mit zwei Kindern auf einer Bank. Im Vordergrund sieht man auf einer Wegkreuzung eine grau getigerte Katze. Das Bild wird von den warmen Ockertönen der offensichtlich mit Lehm verputzten Gefache sowie vom Rot der Dachziegel und der zwei Schornsteine des Hauses bestimmt, die sich vom Grün der Bäume und Büsche absetzen. Hinter den Bäumen wird ein blauer Himmel mit weißer und grauer Bewölkung sichtbar. Das Licht kommt von rechts oben und beleuchtet den Giebel, auf dem der Schuppen und die Bäume Schatten werfen. Eine größere weiße Wolkenfläche im rechten oberen Bildviertel bildet ein Gegengewicht zu den angestrahlten Giebelpartien. Der krautige Vordergrund ist hingegen verschattet.
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