
Rickenbacher-Hufschmid, Max
Fasnachtshelge, bemaltes weisses Papier mit Mundartversen ergänzt. Sujet: Zensur des Filmes "Wege zum Ruhm" von Stanley Kubrick 1958, Zensur des Kinos; grosser Kopf, Diener, Frauenfigur Marianne (symbol. Frankreich), Hüte, Zerschneiden eines Filmstreifens, amtliche AnzeigeIm Dezember 1958 verbot der Bundesrat die Aufführung des Filmes «Wege zum Ruhm», ein in Schwarzweiß gedrehtes US-amerikanisches Anti-Kriegs-Drama von Stanley Kubrick, der damit den internationalen Durchbruch schaffte. Weil die Titelsequenz mit der Marseillaise unterlegt ist, empfand man in Frankreich diesen Film als Angriff auf die Ehre der Armee. Er war zwar nie offiziell verboten, wurde aber bis 1975 nicht gezeigt.Max Rickenbacher-Hufschmid malte diesen und weitere Fasnachtshelgen ungefähr zwischen 1952 und 1962 als Fasnachtsdekoration für das Restaurant "Linde" in Sissach, das seine Eltern betrieben.
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