Fasnachtshelge "D'Pille "
Archaeology and Museum Baselland

Fasnachtshelge "D'Pille "

Rickenbacher-Hufschmid, Max

CC0 — Public Domain
Archaeology and Museum Baselland

Fasnachtshelge, bemaltes weisses Papier mit Mundartversen ergänzt. Sujet: Pillen-/Tablettenkonsum; überdimensioniert dargestellte Frau mit roten Haaren, nimmt eine Tablette zu sich.Pillen als Konzentrat für allerlei Mittel, von denen man sich eine Besserung irgendwelcher Gebresten oder einen Ersatz für herkömmliche Nahrungsmittel erhoffte, gab es schon lange. «Me läbt hüt chemisch ganz enorm - und numme für die schlanki Form». Und sogar dem Berufsfeld des Vaters des Helgenmachers wurde eine chemische Zukunft prophezeit: «In zwöi-drü Johr - de wirsch es gseh - chönnsch s'Chalbfleisch denn in Pille neh!»Max Rickenbacher-Hufschmid malte diesen und weitere Fasnachtshelgen ungefähr zwischen 1952 und 1962 als Fasnachtsdekoration für das Restaurant "Linde" in Sissach, das seine Eltern betrieben.

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