Verweben des Tuchendes
LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte

Verweben des Tuchendes

Perscheid, Detlef (Fotograf/in)

CC0 — Public Domain
LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte

Kontext: In Schäften und Rietkamm verbleibt das Tuchende mit eingewebtem Weidenstöckchen, das an der Vorderseite des Webstuhls ("Brustbaum") befestigt wird. Die Schlaufen ("Gänge") des Kettendes werden verknotet, damit sie bei Transport und Lagerung nicht beschädigt werden. Nun können die Halterungen gelöst werden, so dass Schäfte und Riet aus Weblade und Geschirr entfernt werden können. Das Tuchende verbleibt in den Schäften und wird beim Weben eines neuen Leinentuchs zum Anknüpfen verwendet. Die Aufnahme entstand während der Dreharbeiten für den Film "Bäuerliche Leinenweberei", Amt für Rheinische Landeskunde, Bonn 1978/79. Dickenschied 1978.

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