
Müller, Walter (Fotograf/in)
Kontext: Zum Weben werden über die Tretpedale und Schäfte jeweils die Hälfte der Kettfäden nach oben und die andere Hälfte nach unten gezogen. Durch die so gebildeten Abstände ("Fächer") wird ein geschnitztes Holzstück ("Weberschiffchen") mit Garn ("Schussfaden") geworfen. Zwei leicht gebogene, flache, ineinander gesetzte Bretter mit Metallzähnchen an den Enden ("Breithalter") werden in das zuvor gewebte Stück Stoff eingesetzt. An den Kanten des Gewebes greift der Breithalter in den Stoff, um diesen während des Webens im Arbeitsbereich straff gespannt zu halten. Die Aufnahme entstand während der Dreharbeiten für den Film "Bäuerliche Leinenweberei", Amt für Rheinische Landeskunde, Bonn 1978/79. Dickenschied 1978.
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