Flughafen Tempelhof - Querbau zwischen Bindern 12 und 13
Archiv Flughafen Tempelhof

Flughafen Tempelhof - Querbau zwischen Bindern 12 und 13

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CC0 — Public Domain
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In den Jahren 1936 bis 1945 wurde der Neubau des Flughafens Tempelhof in der Planungsabteilung der Neubauleitung (NBL) konzipiert, die dem Reichsluftfahrtministerium unterstand und vom Architekten Ernst Sagebiel geleitet wurde. Wenngleich die Baustelle des Flughafens seit 1942 stillstand, wurde die Planung noch bis ins Jahr 1944 weitergeführt. Das Eintreten in den Flughafen war als dramatische Abfolge monumentaler Räume inszeniert. Über einen Vorplatz gesäumt von Arkaden gelangte man in die pompöse Empfangshalle (Bauteil C). Von dort führte eine Treppe in die nicht weniger beeindruckende Abfertigungshalle (Bauteil B). Von dort geht beidseitig der bogenförmige „Flugsteig“ ab (Bauteil A). Hier befanden sich die Warteräume für Passagiere. Von dort ermöglichten zwanzig Treppen den Zugang zum Rollfeld. Zwischen 1938 und 1941 sind neun Architekturzeichnungen für den Bereich des überdachten Vorfeldes auf der Luftseite des Flughafens Tempelhof entstanden, das von der Neubauleitung Flughafen Tempelhof als „Flugsteighalle“ bezeichnet wurde. Die Architekturzeichnung zeigt die Ansicht und den darunterliegenden Grundriss des Querbaus des überdachten Vorfeldes. Bauteil A Grundriss, Ansicht, Schnitt Maßstab 1:100 Bl. Nr. 3233

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