Fasnachtshelge "Aarauer Renntage"
Archaeology and Museum Baselland

Fasnachtshelge "Aarauer Renntage"

Rickenbacher-Hufschmid, Max

CC0 — Public Domain
Archaeology and Museum Baselland

Fasnachtshelge, bemaltes weisses Papier mit Mundartversen ergänzt. Sujet: Aargauer Pferderenntage; grosses Pferd mit Reiter, fünf ZuschauerinnenEin Sujet mit Familienbezug: Der Vater des Helgenmalers war Mitglied des Aargauischen Rennvereins und besuchte regelmässig die Pferderennen im Aarauer Schachen. Dabei dürfte in jungen Jahren des Öfteren auch sein Sohn dabei gewesen sein, der die dortige Atmosphäre offensichtlich als sexuell aufgeladen erlebt hat. Dies inspirierte ihn zu einem «ausserkantonalen» Helgen mit einem Geschehen, das rund 20 Kilometer von «Linde» entfernt stattfand. Im Aarauer Schachen, dem Exerziergelände der Infanterie- und Kavallerieschulen, war 1921 erstmals ein Jagdrennen über 3800 Meter für Offiziere mit Dienstpferden der Schweizer Armee durchgeführt worden. Solche Rennen gibt es noch heute.Max Rickenbacher-Hufschmid malte diesen und weitere Fasnachtshelgen ungefähr zwischen 1952 und 1962 als Fasnachtsdekoration für das Restaurant "Linde" in Sissach, das seine Eltern betrieben.

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