
Rickenbacher-Hufschmid, Max
Fasnachtshelge, bemaltes weisses Papier mit Mundartversen ergänzt. Sujet: Eröffnung des Kino Marabu in Gelterkinden; Kuh mit menschlichen Zügen, Vogel Marabu und mehreren Fantasiefiguren u.A Mickey MouseAm 13. November 1956 wurde in Gelterkinden das neu eröffnete Kino nach einem Wettbewerb mit 330 Einsendern durch eine Jury auf den Namen «Marabu» getauft. Der Korrespondent der Volksstimme berichtete in einem Artikel: «Natürlich gibt's auch hier bereits wieder Meckerer. Was! Marabu? Wo ist denn das? Bittschön, der Mensch hat ein Recht, dumm zu sein, aber der Marabu ist ein Vogel. Ein Prachtsvogel sogar. Der Vogel der Weisheit» und empfahl einen Ausflug in den Basler Zolli zur kleinen weissen Tafel mit dem Namen dieses Vogels, «auf daß er Auskunft wisse über das schöne klangvolle Wort.»Max Rickenbacher-Hufschmid malte diesen und weitere Fasnachtshelgen ungefähr zwischen 1952 und 1962 als Fasnachtsdekoration für das Restaurant "Linde" in Sissach, das seine Eltern betrieben.
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