Philipp Ferdinand de Hamilton · 1723
Wie in einem eleganten Gruppenporträt inszeniert Philipp Ferdinand de Hamilton vier Geier – von links nach rechts einen Mönchsgeier, einen jungen Gänsegeier, einen Königsgeier sowie einen erwachsenen Gänsegeier. Zu Lebzeiten Prinz Eugens hängt dieses Gemälde über der Tür seines Schlafzimmers im Oberen Belvedere und spiegelt das naturwissenschaftliche Interesse des Hausherrn wider. Diese Tiere aus fernen Regionen finden sich auch in seiner Menagerie auf dem Schlossgelände – dem zweitgrößten Tiergarten in ganz Europa. Der aus Brüssel stammende de Hamilton ist auf Tierdarstellungen spezialisiert und ab 1705 als kaiserlicher Kammermaler tätig.
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