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Aus leuchtend blauen Augen blickt uns Johanna Staude entgegen. Gustav Klimt zeigt die junge Frau vor einem orange-roten Hintergrund mit modischer Frisur und in einem auffällig gemusterten Kleid. Es ist aus einem Stoff der Wiener Werkstätte mit dem Namen „Blätter“ gefertigt, den Martha Albers, Absolventin der Wiener Kunstgewerbeschule, entworfen hat. Um den Hals trägt die Dargestellte eine Federboa, die den Blick auf ihr Gesicht lenkt. Bei dieser ruhigen, einfachen Komposition handelt es sich um eines der letzten Damenbildnisse von Klimt. Der Maler war mit Johanna Staude befreundet, sie dürfte ihm wiederholt Modell gestanden haben. Laut Adressverzeichnissen war sie auch als Sprachlehrerin und Kunstmalerin tätig.
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