Wilhelm Thöny
Nach seinem Studium an der Münchner Akademie kehrt Wilhelm Thöny 1923 nach Graz zurück und gründet die dortige Sezession. Ab 1931 lebt er mit seiner jüdischen Frau Thea Herrmann-Trautner in Paris und unternimmt zahlreiche Reisen. Vor allem Großstädte faszinieren den Maler. Nach einer ersten Reise nach New York 1933, die er in den folgenden Jahren künstlerisch verarbeitet, plant das Ehepaar 1938 einen längeren Aufenthalt. Kriegsbedingt wird daraus jedoch ein endgültiger Umzug. In den USA organisiert Thöny zwar zahlreiche Ausstellungen, lebt jedoch weitgehend isoliert von der New Yorker Kunstszene. Im März 1948 verbrennen in einem Lagerhaus mehrere Hundert Werke, ein Großteil seines Œuvres ist verloren.
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