Hans Siebenbürger
Wie der Inschrift auf dem Originalrahmen zu entnehmen ist, wurde diese Darstellung der Kreuzigung Christi vom 1478 verstorbenen Ritter Jodok Hauser gestiftet. Hauser ist am unteren Bildrand mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern verewigt. Das Gemälde, für dessen Ausführung der Maler Hans Siebenbürger im Jahr 1479 entlohnt wurde, sollte als Gedächtnisbild das Andenken an den Verstorbenen aufrechterhalten. Nach den spätmittelalterlichen Glaubensvorstellungen waren Gebete und Fürbitten geeignet, die Seelen der Toten schneller aus dem Fegefeuer zu erlösen und in den Himmel aufsteigen zu lassen.
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