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Die XIV. Ausstellung der Secession 1902 ist als tempelartiges Gesamtkunstwerk konzipiert und Ludwig van Beethoven gewidmet. Klimt malt im linken Seitensaal seinen Beethovenfries direkt auf die Wände. In diesem revolutionären Werk verzichtet der Künstler auf jegliche Illusion eines Bildraums. Die menschliche Figur ist kein Individuum mehr, sondern wird zur symbolischen Bedeutungsträgerin aus Linien und Flächen. Klimts Bildprogramm basiert auf Richard Wagners beschreibender Deutung von Beethovens IX. Sinfonie. Es erzählt vom Überwinden der Abgründe auf der Suche der Menschheit nach dem Glück. Das Zueinanderfinden der Menschen im Reich der Künste ist Thema des letzten Panels von Klimts Beethovenfries.
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