Johann Friedrich Treml · 1847
Andächtig halten die Frischvermählten vor einem Grab inne. Wie der Bildtitel nahelegt, dürfte es die verstorbene Brautmutter sein, derer die Tochter gedenkt. Der Brautvater und die übrige Hochzeitsgesellschaft stehen hinter dem Paar. Rosen als Symbol der ewigen Liebe schmücken das Grab. Blumen trägt auch die Braut in ihrem Haar und der Bräutigam an seinem Hut. Vergänglich hingegen sind Reichtum und Ruhm, worauf die prächtigen schmiedeeisernen Kreuze an der Friedhofsmauer hinweisen. Johann Friedrich Treml malte anrührende, zum Teil auch humoristische Genreszenen, die das Leben der Landbevölkerung in ihren Mittelpunkt stellten. Als lithografische Reproduktionen fanden sie oft eine weite Verbreitung.
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