Karl Georg Adolph Hasenpflug · 1854
Eine zarte Schneedecke hat sich auf die Dächer und über den offenen Hof eines gotischen Klosters gelegt. Auch in den überdachten Kreuzgang weht der Wind den Schnee. Der Steinboden ist aufgerissen, einzelne Platten liegen verstreut herum. Einsam und verlassen erscheint dieser Ort. Stille, Ruhe, aber auch Kälte gehen von ihm aus. Der aus Berlin gebürtige und in Halberstadt lebende Maler Karl Georg Adolph Hasenpflug spezialisiert sich geradezu auf stimmungsvolle Ansichten menschenleerer Klosterruinen. Er bedient damit offensichtlich den Geschmack eines Publikums, das den romantischen Schauer besonders schätzt, der zweifellos in solchen Darstellungen liegt.
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