Bildnis der Frau des Künstlers, Edith Schiele
Austrian Gallery Belvedere

Bildnis der Frau des Künstlers, Edith Schiele

Egon Schiele · 1918

CC0 — Public Domain
Austrian Gallery Belvedere

„Eines Abends war Schiele mit seiner Frau eingeladen. Durch eine wirre blonde Frisur und eine schüchterne Unsicherheit war sie ganz zugedeckt“, schreibt eine Freundin des Künstlers über das junge Paar. 1915 hatten die beiden geheiratet, drei Jahre später malt der Expressionist seine Frau mit hochsensiblem Blick. Es wird sein erstes Gemälde sein, das in ein Museum gelangt. Doch ist es dem Direktor der Österreichischen Staatsgalerie im Belvedere zu „kunstgewerblich“ und bunt, worauf Schiele Ediths Kleidung in gedeckten Tönen überarbeitet. 2018 lässt sich die ursprüngliche Version im Zuge von maltechnischen Untersuchungen rekonstruieren. Die Rekonstruktion ist der heutigen Fassung hier gegenübergestellt.

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