Rote Dächer
Austrian Gallery Belvedere

Rote Dächer

Maximilian Reinitz · 1927

CC0 — Public Domain
Austrian Gallery Belvedere

Nach seinem Studium an der Münchner Akademie lebt der Wiener Maximilian Reinitz in Budapest, Dresden und Berlin. Ab 1914 ist er wieder in Wien tätig, wo er 1920 Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund wird. Menschenleere Vorstädte und Wiener Veduten werden ab 1925 zu wichtigen Themen seiner Bilder, die zwischen der Ästhetik des Kubismus und einer neusachlichen Bildsprache changieren. Klare, teils kristalline Formen und Strukturen sowie homogene Farbflächen bestimmen Reinitz’ Kompositionen. In Rote Dächer treffen ineinander verschachtelte, aber klar abgegrenzte Flächen auf einen expressionistischen Farbauftrag, etwa bei der Gestaltung der Mauerflächen.

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