http://data.europeana.eu/agent/150018 · 1922
Ab 1919 residiert Corinth mit seiner Familie regelmäßig am oberbayrischen Walchensee, um sich vom Berliner Alltag zu erholen. Der Künstler schätzt die Gebirgslandschaft, malt sie – meist unter freiem Himmel – und nimmt die Gegend dabei als Spiegel seines inneren Erlebens wahr. Zum Transport der Leinwände dient ein Klapprahmen mit Tragschlaufen und Scharnieren. Werden die Scharniere geöffnet, lässt sich der Rahmen zusammenklappen. Die bemalte Fläche befindet sich dann im Inneren. Dafür sind in der Mitte der Leinwand kleine Einschnitte nötig. Der rasche Verkauf des Bildes dürfte dazu geführt haben, dass Corinth die Leinwand nicht auf einen Keilrahmen gespannt, sondern auf dem Klapprahmen belassen hat.
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