Rudolf von Alt · 1836
Italien, genauer Neapel, wie ein Postkartenmotiv: im Hintergrund der mächtige Vesuv, aus dessen Krater Rauch aufsteigt, davor die malerische Bucht und schließlich das Ufer mit Badenden und Schiffen, die vor Anker liegen. Soldaten, Männer mit Zylindern, Fischer und Fischerinnen bevölkern die Promenade. Alle scheinen träge von der Mittagshitze. 23-jährig besuchte Rudolf von Alt in Begleitung seines Vaters erstmals den Süden Italiens und Neapel. Hier schuf er zahlreiche Aquarelle, die als Vorlagen für die Ausführung von Ölgemälden im Wiener Atelier dienen sollten. Beide gehörten zu jenen Landschaftsmalern, die auf der Suche nach immer neuen, gut verkäuflichen Motiven häufig auf Reisen waren.
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