Udo Weith · 1933
Mit einer großen Wassermelone in den Händen steht eine Frau, vielleicht eine Haushaltshilfe, mit Kopftuch und weißer Schürze vor einer schlichten hellen Holzwand. Ihre Haut ist braun gebrannt, mild lächelnd blickt sie uns entgegen. Udo Weith schafft neben Porträts auch Trachtenbilder, Landschaften und Stillleben. Auffallend in dieser Darstellung ist die dunkle Kontur, die alle Flächen umreißt und klar voneinander abgrenzt. 1930 besucht der Wiener Maler, Grafiker und Restaurator an der Wiener Kunstgewerbeschule einen Kurs für Glasmalerei, in dem er lernt, einzelne Glasscheiben durch Bleiruten miteinander zu verbinden. Dies könnte unmittelbar Einfluss auf seine Malweise genommen haben.
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