Walther Gamerith · 1936
Nachdenklich, vielleicht müde, aber sehr bei sich hat sich Grete Gamerith, die Frau des Künstlers, in eleganter Garderobe auf einer Couch niedergelassen. In einer Art lyrischer Sachlichkeit und in harmonisch kühlen Blaunuancen schildert Walther Gamerith diesen privaten Moment der Ruhe. Porträtdarstellungen, Akte und stimmungsvolle Landschaftsansichten zählen zu den bevorzugten Themen des Malers. Nach einer ersten Förderung durch Karl Ludwig Strauch, der auch Egon Schieles Talent erkannt hat, studiert er an der Wiener Akademie. Später lebt er in Wien und am Attersee, wird Mitglied im Künstlerhaus und nimmt an zahlreichen Ausstellungen teil. Unerwartet verstirbt er bereits im 46. Lebensjahr.
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