Carl Schindler
Nicht zum Spielen ist der Junge in die Kammer gekommen, sondern zum Arbeiten. Er trägt einen blauen Kittel und eine grobe Schürze. Der Besen steht neben ihm. Nachdenklich, vielleicht auch traurig sitzt er auf einem Schemel und streut einem Hahn Körner hin. Auf der Truhe vor dem Fenster liegt eine Axt. – Kein Bauer, kein Handwerker würde eine Axt einfach so achtlos liegen lassen. Sie würde wie das Pferdegeschirr an einer Wand hängen oder in einem Kasten weggeschlossen sein. Die Klinge blitzt im Sonnenlicht, der weitere Verlauf der Geschichte scheint klar: Der Junge hat den Besen beiseitegestellt, um das Tier ein letztes Mal zu füttern, bevor es geschlachtet wird.
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