Rudolf Wacker · 1932
Vier Dinge sind es, die Wacker zu einem Stillleben arrangiert hat: ein Vogel an einem kaum sichtbaren Faden, eine Kinderzeichnung an der Wand, darunter auf einem Tisch ein Perückenkopf und eine Vase mit einer Blume. Jeder Gegenstand existiert für sich, und dennoch sind sie durch ihre Ausrichtung subtil aufeinander bezogen. Wacker ging es um die „Welt des Sichtbaren“. Als Vertreter der Neuen Sachlichkeit wollte er die Dinge so zeigen, wie sie sind. Seine Bilder wirken kühl, „sachlich“ eben, doch zugleich berühren sie. Geradezu bedrückend wirkt der Perückenkopf. Sein Anblick mit seiner geschundenen „Haut“ und der abgesplitterten Nase war der Berliner Bildhauerin Lily Gräf bereits 1934 unerträglich.
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